LIFE-Projekt „Grünlandentwicklung zum Schutz gefährdeter Wiesenvögel im EU-Vogelschutzgebiete Unterer Niederrhein”
Ministerium fü Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
European Commission - Environment - LIFE Programme
Natura 2000 network - Environment - European Commission

Auch wenn in der Hetter und in der Düffel nun schon viele Flächen gemäht worden sind, viele Singvögel wie Feldlerche, Schwarzkehlchen, Wiesenpieper und Schafstelze machen noch eine zweite Brut auf den Flächen oder füttern ihre Jungvögel.

In diesem Frühjahr wurde auf einer landeseigenen Wiese neben einer Senke eine Pumpe installiert. Unser letzter Brutvogel-Check ergab: Die Wiese dort ist nass und davon profitieren der Große Brachvogel, Bekassine, Uferschnepfe und Rotschenkel sowie zwei bis vier Kiebitzpaare.


10. Februar 2015: Die letzte Rastvogelerfassung in der Düffel belegt mal wieder: Das Niederungsgebiet ist bei rastenden und durchziehenden Vogelarten beliebt.

Uferschnepfe im Flug, Foto: Jelger HerderMan hat am Niederrhein das Gefühl, dass der Winter noch gar nicht richtig angefangen hat – für die Uferschnepfen ist er jedenfalls schon fast zu Ende. Die ersten Uferschnepfen haben die afrikanischen Überwinterungsgebiete verlassen. Einzelne Vögel haben schon Zwischenrastgebiete in Spanien, im südlichen Teil der Estremadura oder auch im Donana Nationalpark erreicht. Sogar in den Niederlanden wurden bereits die ersten Exemplare gesichtet.

Bei der Rastvogelzählung konnten in dieser Woche in der Düffel zwei Zwergschwäne beobachtet werden. Diese nordischen Wintergäste sind am Niederrhein nur selten anzutreffen. Außerdem konnten viele Blässgänse und ein Bergpieper beobachtet werden.